Umwelt

Vorteile Heizen mit Holz

1. Für die Umwelt. Mit Holz heizen heisst "Heizen im Kreislauf der Natur", denn Energiegewinnung aus Holz erhöht das Kohlendioxid in unserer Atmosphäre nicht. Bäume binden grosse Mengen an Kohlendioxid aus der Luft und spenden dafür Sauerstoff. Wird das Holz verbrannt oder vermodert es, gelangt gleich viel Kohlendioxid wieder in die Luft zurück.

2. Für den Wald. Eine vermehrte Nutzung von Energieholz leistet auch einen wertvollen Beitrag zur notwendigen Waldpflege und somit zur Erhaltung eines gesunden, nachhaltigen Waldbestandes.

3. Für die Versorgungssicherheit. Das grosse einheimische Potential an Holz erlaubt problemlos eine Verdoppelung der genutzten Energieholzmenge. Holz ist der aussichtsreichste erneuerbare Energieträger, weil es nicht nur in grossen Mengen zur Verfügung steht, sondern auch einfach und innert kurzer Frist nutzbar ist.

4. Für die Volkswirtschaft. Rund 100'000 Personen finden Arbeit in der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft.

5. Für den Menschen und wild lebende Tiere. Der Wald in seiner Vielfalt bietet sich an als idealer Erholungsraum. Vielen Tierarten dient der Wald als Lebensraum. Nicht zuletzt ist er ein ausgleichendes Wasserreservoir und schützt vor Überschwemmungen und Bodenerosion.

Quelle: www.sfih.ch

Heizen mit Holz ist CO2-neutral

Wer mit Holz heizt, heizt im CO2-Kreislauf der Natur. Die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 (Kohlendioxid) frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Die gleiche Menge CO2 gelangt in die Umwelt, wenn das Holz ungenutzt im Wald verrottet. Heizen mit Holz ist deshalb CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt (globale Klimaveränderung) bei. Im Gegenteil: Jedes Kilogramm Heizöl, welches wir durch Holz ersetzen, entlastet unsere Atmosphäre um mehr als 3 Kilogramm CO2.

Im Brennpunkt: Feinstaub

Die Feinstaubdiskussion betrifft auch die Holzenergie: Laut den neusten Zahlen des Bundesamtes für Umwelt BAFU stammen 8% des Feinstaubs aus Holzfeuerungen. Dazu ist folgendes festzuhalten:

Die Holzenergiebranche unterstützt die lufthygienischen Zielsetzungen des Bundes und setzt sich resolut für eine Senkung der Feinstaub-Immissionen ein. Korrekt betriebene Holzfeuerungen, welche die Anforderungen unseres Qualitätssiegels erfüllen, sind nicht Teil des Feinstaub-Problems und gelten bereits heute als sauber. Sie unterschreiten sowohl die LRV 92 wie alle heute in Europa geltenden Feinstaub-Grenzwerte deutlich. Die heute der Verbrennung von Holzbrennstoffen zugewiesenen Immissionen fallen zu einem überwiegenden Teil in falsch betriebenen und/oder veralteten Holzheizungen an. Eine Sanierung alter Problemanlagen durch technologisch fortschrittliche Holzfeuerungen ist sinnvoll und lufthygienisch sehr effektiv.